Stress ohne Ende

Was hatte ich doch für ein ruhiges Wochenende! *hust* Aus dem Grillen bei Henne wurde eine spontane Übernachtung, war auch ganz lustig, nur die Nacht war ziemlich kurz. Dazu kommt, dass ich auf irgendeinen Stein getreten bin, Henne meinen Fuß verpflastert und mit irgendeinem (nach Putzmittel riechenden) Mittel desinfiziert hat und die Mutter des Freundes ihrer Mutter gleich angefangen hat, von Blutvergiftung und so ‘nem Kram zu erzählen. Ja, ich steh schon mit einem Bein im Grab, ganz sicher… Die Grillerei, bei der ich eher mit einem familiären Rahmen gerechnet hatte, war dann aber ein ganzer Haufen Leute… Hennes Schwester kam erst später vom Geburtstag, ihr Bruder hatte drei Leute mitgebracht, dann noch Schnulzi (so nennen Henne und Co. den Freund ihrer Mutter) mit seinem Sohn, seiner Mutter und deren Freund. Also alles ziemlich durcheinander.
Sonntag kam ich dann irgendwann nachmittags zurück, ohne auch nur irgendeine Hausaufgabe schon gemacht zu haben. Als ich in den Teich guckte, sah ich zwei Libellen, die einen von unseren Fischen auffressen. Toll. Den toten Goliath erstmal aus dem Wasser gefischt, mein Bruder wollte den Fisch dann begraben. Dann mussten natürlich die einzigen Überlebenden (Max und Moritz) aus dem Teich in einen Kübel, was weiter mit denen passiert, steht noch nicht so genau fest. Dann ging die ganze Nieserei wieder los, weil es so knallheiß und trocken war, insgesamt hab ich letzte Nacht dann wohl vier Stunden geschlafen. Heute bin ich dann auch nur deshalb zur Schule gegangen, weil ich keine Lust hatte, die Physikarbeit nachschreiben zu müssen. Nachmittags dann wieder Nachhilfe, auf dem Rückweg hat’s gewittert und ich bin patschnass geworden, gleich ist Volleyball. Und ich bin einfach nur hundemüde und total kaputt.
Mal sehen, ob meine Mutter mich morgen Zuhause bleiben lässt, damit ich mal wieder ausschlafen kann. Hausaufgaben sollte ich auch noch machen, aber irgendwie hab ich keine Zeit dazu.

Sags in Deinen Worten.