So. Jetzt, wo die Taschen und Koffer im Auto verstaut, die Fahrräder aufgeladen sind und meine Eltern sich auch wieder eingekriegt haben, kann es morgen losgehen. Zwar steht uns ein Teil des Stresses noch bevor, aber der erste Teil ist schon überstanden.
Vor jedem Urlaub gibt es nämlich großen Zoff, mein Vater räumt das Auto ein und dazu müssen eben alle Sachen gepackt sein, damit er dann die Fahrräder aufladen kann. Das geht natürlich nie schnell genug und meine Mutter packt immer zu viele Sachen ein (sozusagen für zwei Wochen Sommer-, Regen- oder Winterwetter), was darin endet, dass sie meint, sie müsste auch gar nicht fahren und so weiter – das war heute.
Vor der Abfahrt geht’s dann nochmal richtig los, Hektik ohne Ende, die letzten Sachen werden zusammengesucht, die Fenster, Herdplatten, Pflanzen kontrolliert… Letzten Endes sitzen mein Vater, mein Bruder und ich dann im Auto und warten genervt auf meine Mutter, die immer als letztes kommt. Wenn alles schief läuft, fängt mein Bruder dann noch an rumzuheulen. Bis zur ersten Raststätte haben sich aber meistens alle wieder beruhigt…
Archiv für Juli, 2008
Urlaubs-Stress
Kommentare aus
Auf und davon
So, morgen früh geht’s also los, schon um sechs Uhr. Dann erst bis Regensburg und am Montag weiter an den Neusiedler See. In der Surfschule, in der ich wen erreicht hab, wollen sie zwar, dass man sich fünf Tage vorher anmeldet, aber ich will mich ja eben noch nicht festlegen. Wenn noch ‘n Platz frei ist, werden sie mich wohl mitmachen lassen, wenn nicht, hätte wahrscheinlich auch eine Anfrage fünf Tage vorher nichts gebracht. Und schließlich gibt es mehrere Surfschulen.
Jedenfalls sitz ich jetzt hier und überlege, ob ich überhaupt eine Jacke und eine lange Hose mitnehme, weil es zumindest nächste Woche immer an die 30°C warm werden soll. ![]()
Ansonsten heißt es knappe zwei Wochen nichts tun, lesen, schwimmen, hoffentlich surfen, Wien und Budapest besichtigen… Aber davor: Koffer packen. Und dazu hab ich irgendwie keine Lust. War das schön, als man nur seine Spielsachen zusammensuchen und ins Auto steigen musste…
Na ja, bis zum 10. August werdet ihr wohl nichts von mir hören, weil ich in diesem kleinen Kaff völlig von der Welt abgeschnitten bin. Ich werd’s überleben.
20.08.2007, Montag
Wir sollten Sport bei Herrn S. haben. Draußen war es schon dunkel und ich bin nach Hause gelaufen, weil ich mein Sportzeug vergessen hatte. Ich sitze auf dem Boden in meinem Zimmer und packe alles ein, da geht auf einmal die Tür auf und ich erschrecke mich wahnsinnig. (-)
19.08.2007, Sonntag
Wir waren in unserem alten Haus in meinem Zimmer. Es kam ein Ehepaar, das gar nicht aussah wie Helmut und Katrin mit der Tochter, die ich nicht kannte, rein. Sie sollten hier übernachten.
Wir schliefen mit vielen anderen Kindern in meinem Zimmer, es war wie auf einem Pfadfinderlager. Ich hab Anna-Lisa erst erkannt, als sie sagte, sie wolle schon früh schlafen.
Am nächsten Tag sind wir in eine Schule gegangen, es war Lisas Schule.
Sie war hell, die Klassenräume nur durch Glaswände voneinander getrennt und die Einrichtung aus Eschenholz.
Nur die Klos waren ziemlich dämlich, es gab auch keine getrennten Jungs- und Mädchenklos.
Moritz, Maxi, Charlotte und Henrike waren auch auf einmal da, Maxi hat mich überhaupt nicht beachtet.
Später, als wir in einem Klassenraum saßen, wo eine Frau uns alles Mögliche uber die Schule erzählt hat, saß ich neben Charlotte.
Ich hab alles mitgeschrieben, weil ich unbedingt auf diese Schule wollte. Charlotte hatte kein Schreibzeug mit und hat sich dann was von mir geliehen, weil sie scheinbar auch an die Schule wollte. (+)