Nothing ever happens

Ein Tag ist wie der andere, Gestern, Heute und Morgen gehen ineinander über und verwischen zu einem grauen Einheitsbrei. Grau, weil die Sonne nur gelegentlich scheint. Das nennt man dann wohl Ferien.
Tage haben keine Daten mehr, sondern sind nur noch „der Tag, an dem wir Stachelbeeren gepflückt haben“, „der Tag, an dem mein Bruder den überlebenden Fisch im Teich entdeckt hat“ und „der Tag, an dem ich mein erstes Layout zusammengebastelt habe“.
Das waren so in etwa die letzten Tage, ich sitze einen Großteil der Zeit am PC, weil nichts interessantes passiert, und es passiert nichts interessantes, weil ich nur hier rumsitze. Ein Teufelskreis.
Keiner ist da, einige sind auf Kirchenfreizeit, Henne ist im Kurzurlaub, Oli wohnt unendlich weit weg. Und ich gehe mir allmählich selbst auf die Nerven, kann abends nicht schlafen, weil ich nicht müde bin. Wovon denn auch?
Dem muss abgeholfen werden. Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens und es ist nie zu früh oder zu spät, etwas zu ändern. Ich geh jetzt schwimmen. So.

Sags in Deinen Worten.