Urlaubs-Stress

So. Jetzt, wo die Taschen und Koffer im Auto verstaut, die Fahrräder aufgeladen sind und meine Eltern sich auch wieder eingekriegt haben, kann es morgen losgehen. Zwar steht uns ein Teil des Stresses noch bevor, aber der erste Teil ist schon überstanden.
Vor jedem Urlaub gibt es nämlich großen Zoff, mein Vater räumt das Auto ein und dazu müssen eben alle Sachen gepackt sein, damit er dann die Fahrräder aufladen kann. Das geht natürlich nie schnell genug und meine Mutter packt immer zu viele Sachen ein (sozusagen für zwei Wochen Sommer-, Regen- oder Winterwetter), was darin endet, dass sie meint, sie müsste auch gar nicht fahren und so weiter – das war heute.
Vor der Abfahrt geht’s dann nochmal richtig los, Hektik ohne Ende, die letzten Sachen werden zusammengesucht, die Fenster, Herdplatten, Pflanzen kontrolliert… Letzten Endes sitzen mein Vater, mein Bruder und ich dann im Auto und warten genervt auf meine Mutter, die immer als letztes kommt. Wenn alles schief läuft, fängt mein Bruder dann noch an rumzuheulen. Bis zur ersten Raststätte haben sich aber meistens alle wieder beruhigt…