Archiv für April, 2009

Und sie träumt vom Sommer.

Von kalten Nächten auf dünnen Isomatten, die auf hartem, trockenen und vor allem französischen Boden liegen. Von Lagerfeuerabenden mit Gitarre und Würstchen, von sengender Sonne, die einem beim Arbeiten auf den Rücken brennt. Von Nachmittagen unter rauschenden Bäumen mit Menschen, die ich erst ein paar Tage kenne und doch zwei Wochen später schrecklich vermissen werde. Französisch, Englisch und Eigenverantwortung. Sommer 2010?

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(Ver)wirr(end).

Ich habe in letzter Zeit oft von ihm geträumt, viel zu oft. Er ist und bleibt mein Lehrer – oder, wenn nicht das, so doch zumindest mein Tutor.
Beim ersten Mal trug Herr S. einen Pullover – wie seinen blau-weiß gestreiften, bei dem ich immer an einen Matrosen denken muss – nur mit Streifen in weiß und einem merkwürdigen türkis-grün, das ihm trotz seiner roten Haare sehr gut stand.
Beim zweiten Mal waren wir irgendwo, vielleicht mit der Tutandengruppe und ein paar anderen, vielleicht auch einfach nur ich und die B. Es war Winter und der Schnee lag ziemlich hoch, weiße Flocken rieselten unaufhörlich vom Himmel. Er saß hinter Verena und Jenn auf einem Fahrrad auf dem Gepäckträger, Verena trat in dei Pedale und sie alle lehnten sich gegen den Schneesturm, er hatte die Arme um Jenn gelegt, um nicht herunterzufallen. Irgendwann war ich dann, bloß in ein Handtuch eingewickelt, in einer Art Vorhalle, weil im Dusch- oder Umkleideraum irgendwelche (kleinen?) Jungs waren. Er kam rein und sah mich ganz besonders an, fragte, wieso ich mich denn hier umziehe. Wenn sonst überall die kleinen Kinder sind…
Und heute Nacht war da auch irgendwas mit ihm. Ich weiß bloß nicht mehr, was. Es wird Zeit, dass ich mein Traumtagebuch wieder ordentlicher führe…
Er lässt mich einfach nicht los…

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Nichts bleibt, wie es ist.

Die Dinge verändern sich. Immer. Unter anderem hat sich die Regelung, dass jeder Schüler, der Französisch auf erhöhtem Niveau gewählt hat, die Leiterin des Kurses als Tutorin haben muss, geändert. Jetzt kann ich Herrn Sonnenschein doch behalten, nach langem Hin und Her. So lang, dass es verdammt peinlich wäre, doch noch zu wechseln.
Natürlich, einerseits bin ich überglücklich, dass ich mit meinen besten Freundinnen zusammenbleiben kann und ihn auch außerhalb des Unterrichts (den wir möglicherweise sowieso nie zusammen haben) sehe, zumal Maxi sich jetzt entschlossen hat, wirklich nach S. zu wechseln, sodass es für mich keinen Sinn machen würde, bei der Französischlehrerin sein zu wollen.
Andererseits ist die Tutandengruppe von Herrn Sonnenschein verdammt groß, sodass mein ehemaliger Klassenlehrer höchstwahrscheinlich wesentlich mehr Zeit hätte, sich um jeden Einzelnen zu kümmern… Außerdem weiß ich bei ihm eben, dass mir seine Art, an Probleme ranzugehen, sehr entgegenkommt… Aber das meiste steht auch schon im letzten Eintrag, von daher will ich mich hier nicht schon wieder wiederholen. :)

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