Archiv für Unterwegs

Schnee in Berlin.

Hui, ich bin wieder da! Und es war total klasse! Auch wenn Oli und ich nur von Mittwoch bis heute dort waren, haben wir ‘ne ganze Menge gemacht.
Silvester haben wir erstmal einen Laden gesucht, der gegen 18:00 noch geöffnet hatte, wir mussten schließlich Obst besorgen. Für unser Schokofondue. Danach waren wir noch beim Brandenburger Tor, oder besser gesagt: Wir waren gegen eins dort, die U-Bahn-Stationen waren ja teilweise dicht und deshalb mussten wir von der Goldelse bis zum Brandenburger Tor laufen.
Gegen halb drei sind wir dann ins Bett gegangen, am nächsten Morgen sind wir kaum aus dem Bett gekommen. Irgendwann haben wir uns aber doch aufgerafft, sind in der S-Bahn (wir sind einmal um den Ring gefahren) fast wieder eingeschlafen und haben uns dann den neuen Hauptbahnhof angeguckt. Nachdem wir uns abends noch was zu essen gemacht hatten, sind wir noch im Kino gewesen, haben uns „Bedtime Stories“ angeguckt. Anschließend haben wir dann noch bis halb zwei ein Würfelspiel gespielt, ich weiß gar nicht, wie es hieß… Jedenfalls musste man dabei irgendwelche Zahlen addieren, was uns in unserem übermüdeten Zustand teilweise ziemliche Probleme bereitet hat.
Und heute (in Berlin hat es übrigens geschneit! Und alles war weiß!) sind wir schon wieder zurückgekommen, Olis Schwester, die auch in Berlin wohnt, hat uns mitgenommen.
Und so waren diese paar Tage ziemlich schön, obwohl mich zu Hause ein gestorbenes Meerschweinchen (Cindy) erwartet hat…

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Berlin

Von Donnerstag Abend bis gestern Morgen war ich ja mit meinem Vater in Berlin, und Berlin ist einfach nur geil.
Es ist alles anders, das fängt bei den Ampelmännchen an und geht nachts weiter, es ist nie wirklich dunkel, man kann immer die Sterne bzw. die grauen Wolken sehen… Der Boden vibriert, wenn U-Bahnen unter einem langfahren und man ist umgeben von Menschen aus aller Herren Länder, Japaner, Franzosen, Deutsche, Engländer, Polen… Ein friedlicher Multikulti-Mix, der einfach faszinierend ist. Lauter Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, stehen zusammen in der Schlange an der Kasse oder sitzen im Bus.
Berlin scheint lauter ausgeflippte Menschen hervorgebracht zu haben und jeden dazu bringen zu wollen, sich auch zu verändern…
Das ist mein ganz persönlicher Eindruck nach etwa 35 Stunden dort, in denen ich wahrscheinlich mehr Touristen als Berliner gesehen hab.
Den ersten Abend sind wir erstmal einfach nur durch die City gefahren, waren auf dem Fernsehturm am Alex und irgendwann gegen 1 fiel meinem Vater dann auf, dass ich noch nichts gegessen hab, woraufhin wir an der nächsten Dönerbude anhielten. Freitag sind wir dann gegen 10 los, er ins Büro, ich in die Innenstadt. Vom Brandenburger Tor zum Reichstag, von der Juden-Gedenkstätte zum Schloss Bellevue, von der Goldelse zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dann was essen und ins KadeWe. Ich bin beeindruckt. :) ))
Irgendwann hab ich dann meinen Vater von der U-Bahnstation abgeholt, (er hatte es irgendwie nicht hingekriegt, sich eine Tageskarte zu kaufen) dann waren wir nochmal am Brandenburger Tor und so, dass er das Wichtigste auch gesehen hatte, danach waren wir irgendwann noch beim Inder essen. Samstag Morgen sind wir dann schon gegen neun Uhr losgefahren, unglücklicherweise hatten wir haufenweise Berliner vor uns, die bei dem schönen Wetter an die Ostsee wollten… Nach etwa vier Stunden sind wir dann Zuhause angekommen und um vier war schon wieder Treffen für’s Fußballspiel…

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Erinnerungen

Ob ich diese zwei Wochen in Österreich noch auseinanderbekomme? Ich weiß es nicht. Aber es ist im Grunde auch egal, denn das Wichtigste ist nicht, was ich „erlebt“ (mein Urlaub war weitestgehend ent-spannend) habe, sondern was mir im Gedächtnis bleibt.

Und das ist das Gefühl grenzenloser Freiheit, warmer Sonnenstrahlen auf der Haut, die mein Körper aufzusaugen und noch jetzt abzustrahlen scheint, die sanfte Brise, die über meinen Rücken streicht.
Ein Ohrwurm von „All summer long„, besonders wegen des „not thinking ’bout tomorrow“s. Keine wichtige Entscheidung, die getroffen werden muss, Fehlentscheidungen sind problemlos rückgängig zu machen.
Wunderbare Pfirsiche, Tomaten, Melonen, Aprikosen und Paprika auf einem kleinen Markt, nicht EU-genormt und einfach himmlisch.
Jeden Tag eine andere Eiskombination, aber der gleiche blaue, fast wolkenlose Himmel, der zum rumliegen und träumen einlädt.

Und so viele bedeutungslose Kleinigkeiten wie die Frösche auf unserem Balkon, der Blick in die Sterne über meinem Bett und die nette Begrüßung auf dem „Festl“.

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Ganz entspannt geht’s los.

Am Sonntag, dem 27. Juli, sind wir schon um 5:00 Uhr aufgestanden, um früh wegzukommen. Losgefahren sind wir zwar erst gegen halb sieben, dafür aber ausnahmsweise ohne großen Stress. Nach acht Stunden Fahrt sowie ein paar Pausen kamen wir dann in Wörth an, das ist ein Dorf an der Donau, wo wir übernachten wollten. Die Zimmer waren zwar etwas altmodisch und nicht soo doll, aber es war ja nur für eine Nacht. Und insgesamt sah der ganze „Rosenhof“ aus wie eine alte Burg. Mit Türmen, der weinberankten Terrasse und allem hatte das schon was. Wir haben uns dann noch ein bisschen den Ort angeguckt, aber wirklich aufregend war das nicht, es war eben ein stinknormales Dorf, nur da war es eben hügelig und bei uns nicht. Aber die hatten ein tolles Altersheim , das stand oben auf einem Berg und war in einer richtigen alten Burg untergebracht, die Aussicht war einfach klasse, auf die Donau und die bewaldeten Hügel und so… Außerdem war es schön kühl, außerhalb des Hofes war es einfach nur knallheiß, gut über 30°C (So warm war es die ganze erste Woche).
Als wir auf dem Rückweg an einem kleinen Platz mit ’nem Brunnen vorbeikamen und längere Zeit ein Plakat betrachteten und uns über Begriffe wie „Schmankerl“ amüsierten, kam ein Mann aus seinem Garten zu uns und erzählte uns von dem „Festl“, das in zwei Wochen auf dem Platz stattfinden sollte. Sechzig Bierzeltgarnituren wollten sie aufstellen, „Steckerlfisch“ und andere heimische Schmankerl vorbereiten und dann „a bisserl Festl mochn“. Ich dachte erstmal ja, ja, so viele Leute kommen doch nie, bloß um ein bisschen hier rumzusitzen – aber als wir zwei Wochen später wieder da waren und auch dem Festl einen Besuch abgestattet haben, war es voll und es wurden noch mehr Tische und Bänke aufgestellt. Aber davon später.

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